Zum Hauptinhalt springen

Rom, die zweite: Vatikanstadt

Beitrag zum 1.11.2016
Heute sind wir wieder vollzählig unterwegs, Juli ist genesen und nach dem Frühstück nehmen wir den Zug bzw. die Metro in die Stadt. Bis zum Vatikan sind wir eine ganze Weile unterwegs, müssen sogar zweimal umsteigen (dank der sehr guten und äußerst engagierten Führung von Silas ist das kein Problem!).

Weiterlesen

Was ganz Afrika nicht geschafft hat, das schafft jetzt Rom

Rückblick 31.10.2016
Einen Tag Pause haben wir gebraucht: Gestern haben wir den Luxus eines Appartements genossen, das wir ganz für uns allein haben. Die Kinder freuen sich wie die Schneekönige über die Badewanne mit Massagedüsen, ich freue mich vor allem über das Essen. Wir gehen noch einmal zum Supermarkt und können uns kaum bremsen. Am liebsten würde ich einfach alles kaufen und alles essen. Diese Auswahl an leckeren Sachen ist einfach der Wahnsinn! Wir verbringen Stunden damit, durch dieses Schlemmerparadies zu laufen! Erst jetzt fällt mir auf, dass wir doch auf so einiges verzichtet haben in den letzten Monaten … Zum Abendessen brate ich frischen Lachs an (haben wir seit fast einem Jahr nicht mehr gehabt), dazu gibt es Kartoffeln und Brokkoli. Mmmh!
Zur Verdauung gehe ich noch eine Runde joggen, wie soll ich sonst das viele Essen verkraften?

Weiterlesen

Europa hat uns wieder


Wow, was für ein Gefühl wieder in Europa zu sein! Wir können es noch gar nicht so richtig fassen, denn in den letzten Tagen ging alles Schlag auf Schlag: Organisation der Verschiffung in Alexandria, dann noch die Tage in Kairo, jetzt der Flug. Und dann stehen wir ganz plötzlich in Rom, es ist 13 Uhr. Europa. Wir laufen einfach so durch die Passkontrolle. Es dauert wirklich keine Minute. Und fast zeitgleich bekommen wir die Nachricht, dass Familie Vosseberg, mit der wir einige Tage in Luxor gemeinsam verbracht haben, für die Grenze Ägypten – Sudan acht Stunden gebraucht hat!

Weiterlesen

Kairo: Islamisches Viertel mit tollem Führer

Rückblick 27.10.2016
Karen muss an diesem Vormittag arbeiten gehen. Andre bereitet uns ein tolles Frühstück – eines der besten, das wir in der letzten Zeit hatten: dunkles Brot, Schinken (!), Käse (!!), Frühstückseier, Obst, Butter, … wir können gar nicht genug bekommen!
Danach fahren wir mit der Metro in die Innenstadt, Andre entpuppt sich als der weltbeste Kairoführer. Mit dem Tuktuk geht es zu unserem ersten Ziel: Die Ibn Tulun Moschee. Diese Moschee wurde im 9. Jhdt erbaut und ist heute eigentlich nicht mehr in Betrieb, dafür aber wunderschön restauriert. Fast allein wandern wir durch die endlosen Gänge, zum Brunnen für die rituelle Reinigung und steigen auf das Minarett. Von hier haben wir eine wunderschöne Aussicht über ganz Kairo. Direkt neben der Moschee genießen wir einen leckeren frisch gepressten Orangen- und Mangosaft.

Weiterlesen

Tschüss, Onkel Deutz!

Rückblick vom 26. 10. 2016
Der Morgen beginnt mit einem eigenen Frühstück im Hotelzimmer. Jochen hat sich um 8 Uhr mit einem Mitarbeiter von CFS verabredet, um den Onkel in den Hafen zu fahren. Ich komme auch noch kurz bis zum Parkplatz mit, denn schließlich habe ich ja die „Parkverlängerung“ verhandelt. Außerdem verstaue ich einige Utensilien, bei denen wir in letzter Sekunde entschieden haben, dass sie doch zu schwer oder zu viel sind für den Rucksack. Der Parkwächter streckt die Daumen in die Höhe als er mich sieht … alles in Ordnung, denke ich. Dann kommt Jochen und zeigt dem Mitarbeiter von CFS (der mal wieder kaum einen Brocken Englisch spricht), wie der Onkel Deutz so funktioniert. Dieser muss den Onkel nämlich dem Zoll vorführen … wir demonstrieren ihm, wie man unsere Schränke öffnet, ohne das Schloss kaputtzumachen, wo der (leere) Kühlschrank ist (der auch offenbleiben sollte), welche Schlüssel in welche Außenfächer passen und wie man den Onkel startet. Das alles interessiert ihn nicht wirklich … uns ist es aber wichtig.
Schließlich fahren sie los. Tschüß, lieber Onkel!
Ich bin schon weg, und Jochen erzählt mir hinterher, dass der Parkplatzwächter beim Verlassen des Parkplatzes doch wieder Stress gemacht hat. Er wollte nochmal Geld. Wieder 19 Euro. Spinnt der? Jochen gibt Gas und fährt einfach davon. Gut so!

Weiterlesen

Verschiffung auf ägyptisch, die zweite

Frühstück im Hotelzimmer (mit Croissants vom Bäcker um die Ecke), dann macht sich Jochen um 8 Uhr auf den Weg zum Translator. Juhu!
Die Kinder und ich machen gemeinsam Schule, um 9 Uhr muss ich zum Parkplatz vom Onkel, um den Parkwächtern klar zu machen, dass wir den Parkplatz noch einmal 24 Stunden brauchen. Dabei war es ihnen gestern ganz wichtig, dass wir heute um 10 Uhr hinausfahren. Ich nehme mir einen Hotelangestellten mit, der arabisch spricht. Leider kann er kein Englisch. Die freundliche Ägypterin an der Rezeption hat sich aber meine Erklärung („wir wollen noch einen Tag länger parken, aber dafür nichts zahlen, weil wir gestern zu viel gezahlt haben“) angehört und es ihm dann auf arabisch übersetzt … hoffentlich ist alles angekommen! Zunächst gibt es ein großes arabisches Palaver und die Parkplatzwächter scheinen alles andere als begeistert. „Money, money!“ und dann „you go, you go!“. Ich stelle mich aber dumm und sage, ich kann nicht fahren. Das stellt sie irgendwie zufrieden. Und als ich ihnen dann noch drei Colas und eine Packung Zigaretten hinausbringe, lachen sie und sagen „no problem!“

Weiterlesen

Verschiffung auf ägyptisch: Alexandria

Rückblick vom 24.10.2016
Am Montagmorgen erreichen wir Alexandria nach einer etwas unruhigen Nacht auf der Autobahnraststätte. Ganz pünktlich schaffen wir es dann doch nicht ins Büro von CFS (Consolidate Freight Service), die sich um unsere Verschiffung kümmert, denn wir brauchen fast eine Stunde, um einen Parkplatz für den Onkel in der Nähe unseres Hotels zu finden. Mit Hilfe eines Hotelangestellten bringen wir ihn dann schließlich auf einem öffentlichen Parkplatz unter. Saftige 180 Pfund Parkgebühr (18 Euro) wollen sie dort von uns für 24 Stunden – wie sich nachher herausstellt, steht allerdings nur 6,50 Pfund (umgerechnet 65 Cent) auf dem Ticket, das sie uns aushändigen. Da alles auf Arabisch ist, können wir es natürlich nicht lesen!

Weiterlesen

Gizeh-Pyramiden oder keinen Bock mehr auf Ägypten

Wir beeilen uns nicht an diesem Sonntagmorgen. Wir wollen nur kurz einen Blick auf die großen Pyramiden werfen, denn schließlich sind sie ja eins der sieben ersten Weltwunder und dann in Richtung Alexandria fahren. Morgen müssen wir bei CFS (unserer Spedition) im Büro stehen, um in voraussichtlich 1,5 Tagen den Papierkrieg zu bewältigen, der für die Verschiffung von dem Onkel aus Ägypten heraus notwendig ist.

Weiterlesen