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Flugsafari: Echt schön, aber …


Seit drei Tagen sind wir in Maun, Sedia Riverside Hotel. Als ich unter dort das erste Mal unter der Dusche stehe und das ausreichend warme Wasser über mich rieseln lasse, fällt mir auf, dass das seit dem Krüger Nationalpark die erste „richtige“ Dusche ist … – wir hatten zwar an den anderen beiden Backpackern bzw. Campingplätzen auch Duschen, aber da kam kaum Wasser raus. Also: Diese Dusche muss man genießen!
Das Hotel ist sehr schön und hat einen Campingplatz direkt hinter dem Garten. Als Camper darf man den Pool und das WLAN des Hotels mitbenutzen, auch sehr cool. Allerdings ist das mit dem WLAN so eine Sache und kostet uns einige Stunden sinnloses „Verbindungsaufbau-Gucken“. Jochens Kommentar am Abend: „Immer wenn ich die Augen schließe, sehe ich Gekringel!“
Wir verbringen den Samstag mit Organisieren, Wäsche waschen, etc. Die Kinder schreiben Postkarten.

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Löwengefahr

Weites_LandAm Donnerstag verlassen wir Kubu Island über denselben Track, über den wir gekommen sind. Wir nehmen den Umweg in Kauf, da wir von anderen Reisenden hören, dass der Track nach Norden bzw. Nordwesten deutlich enger und noch „buschiger“ ist, als der südliche. Also gehen wir lieber auf Nummer sicher. Trotz Schule und Salzpfanne schaffen wir es an diesem Tag wieder über 200 km. Nach der Salzpfanne gelangen wir wieder auf eine Teerstraße und fahren durch eine sehr flache, ausgetrocknete und menschenleere Landschaft. Es gibt nicht viel mehr als niedriges Buschwerk oder Savanne. Vor Sonnenuntergang suchen wir uns einen Übernachtungsplatz neben der Straße. Wir vertreten uns die Beine, Silas und Juli fahren noch etwas Einrad auf der Straße.
Als uns ein Lastwagenfahrer im Vorbeifahren auf unserem Parkplatz bemerkt, wendet er. Wir wundern uns und fragen die Kinder, ob sie etwas angestellt hätten. Der LKW hält neben uns und fragt, ob alles in Ordnung sei oder ob wir eine Panne hätten. Dann warnen sie uns: hier laufen Elefanten und Löwen frei herum. Gleich hier in der Nähe hätten sie ein paar Löwen gesehen. Wir sollten bei Nacht auf keinen Fall unser Auto verlassen. Die Kinder sagen mir dann noch, dass einige Autos ca. 500m von unserem Parkplatz gebremst und das Warnblinklicht angeschaltet hätten. Das ist – oder war zumindest im Krüger Nationalpark – das Zeichen für „Löwe gesichtet“. Ok, dass sie so nah sind, hätten wir nicht gedacht. Wir packen schnell zusammen und machen es uns lieber im Onkel Deutz gemütlich.

Pure Einsamkeit: Kubu Island


In Mmatshumo startet der Track nach Kubu Island, eine Insel inmitten eines riesigen getrockneten Salzsees. Hier wollen wir hin. 45 km ohne Straße liegen vor uns. Zur Regenzeit von Februar bis April füllt sich der See mit Wasser und ist nicht befahrbar. Zur Trockenzeit gibt es eine Fahrspur, allerdings sind es fast nur kleinere und leichtere Geländewagen, die über die Salzpiste fahren. Wir hoffen also, dass wir nirgendwo mit unserem Gewicht einbrechen und hängenbleiben.
Es stellt sich heraus, dass weniger die Salzpfanne selbst die Herausforderung für unseren Onkel Deutz und den Fahrer ist, als vielmehr der Weg bis dorthin. Der führt nämlich durch dichtes Gestrüpp, unter Bäumen und Sträuchern hindurch, die teilweise so dicht an der Fahrspur wachsen, dass ihre Äste beim Vorbeifahren hässliche kratzende Geräusche machen. Zweimal müssen wir anhalten und uns den Weg mit der Machete bahnen. Dazu kommt teilweise tiefer Sand bzw. grobes Geröll. Uff! Als wir die Salzwüste endlich sehen, sind wir erleichtert!

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Dachschaden

DachschadenNach dem Schulunterricht fahren wir am Montag bis Mmatshumo, das ist das letzte Dorf vor der großen Salzpfanne in Zentralbotswana. Die 230 km bis dorthin schaffen wir in kürzester Zeit, denn die Straße ist geteert, schnurgerade und topfeben. Es gibt praktisch keinen einzigen Ort auf der ganzen Strecke, wir passieren lediglich zwei große Diamantminen und die dazugehörige Ansammlung von Häusern, genannt Lethlakane. Also sind wir schon am frühen Nachmittag da. Es gibt ein Office, das wie immer von einem hohen Zaun umgeben und mit einem Gate versehen ist. Sogleich kommt ein äußerst freundlicher Batswana auf uns zu. Er rät uns, den 45 km langen Track über die Salzpfanne erst am nächsten Morgen in Angriff zu nehmen. Wir sollen doch hier bei ihm neben dem Office schlafen. Sogar kostenlos. Das nehmen wir gern an.

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Botswana: Afrikafeeling

Vom Krüger Nationalpark machen wir uns „straight“ nach Westen auf. Mit insgesamt zwei Zwischenstationen – einer geplanten in Tzaneh (ein Tag Pause auf einem Campingplatz) und einer eher weniger geplanten in Polokwane (einen halben Tag und eine Nacht in der MAN-Werkstatt: Abschmieren und neuer Keilriemen) – passieren wir am gestrigen Tag die Grenze nach Botswana.
Der Grenzübergang dauert insgesamt zwei Stunden, ist aber unspektakulär: An der südafrikanischen Seite checken wir aus, auf der Seite Botswanas kommt erst die Passkontrolle und dann ein weiterer Schalter, der für den Import der Fahrzeuge zuständig ist. Hier ist die Schlange ziemlich lang. Als wir dran sind, zahlen wir 50 Pula Third Party Insurance (Versicherung, 3,80 Euro) und 220 Pula (16 Euro) Roadtax. Das 90-Tage-Visum ist kostenlos.

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Silas Blog: Ein Tag im Krüger

Wir hörten oft, dass man am meisten Tiere sieht, wenn man morgens bei Sonnenaufgang in den Park fährt. Also beginnen unsere Tage im Krüger um 5:30 Uhr, damit wir dann um 6:00 Uhr im Park sind. Diese Nacht hatten wir im Skukuza Camp übernachtet. Wir wollen in Richtung Satara Camp fahren und fragen, ob sie noch einen Platz frei haben. Nach 15 Minuten sahen wir am Straßenrand einen Löwen laufen, der allerdings, gerade als wir näher kamen, ins Gestrüpp abbog. Unser erstes Ziel war ein Wasserloch, an dem wir frühstücken  können. Das finde ich immer am besten: Man sitzt hinten im Onkel Deutz und isst, während man den Tieren am Wasserloch zuschaut. Die nächsten Wasserlöcher waren aber ausgetrocknet und so langsam bekamen wir alle ziemlich Hunger.

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Big 5 und wie alles ganz anders kam als gedacht

Nach einem weiteren Werkstatttag in Swasiland und einem Fahrtag verlassen wir dieses erstaunlich gut funktionierende und aufgeräumte kleine Land, um ein letztes Mal nach Südafrika einzureisen. Ziel: Krüger Nationalpark. Die Regel ist: Wenn die 90 Tage des Touristenvisums abgelaufen sind, erhält man bei erneuter Einreise noch einmalig 7 Tage. Genau die sollten für den Krüger reichen, so dachten wir. Aber es kommt alles anders …

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Inspirierende Begegnungen


Eine Woche auf Mabuda-Farm: eine sympathische Farmersfamilie, eine funktionierende Farm, ein schöner Campingplatz mit Aussicht, freundliche Angestellte und eine inspirierende Begegnung mit der Familie Stahl aus Deutschland.
Wir verbringen einige erholsame Tage hier und lernen das Leben auf der Farm näher kennen: Die Kinder helfen bei der Maisernte mit und wir lernen dessen Weiterverarbeitung in der farmeigenen Mühle kennen. Das Maismehl wird anschließend an die umliegenden Supermärkte verkauft. Außerdem dürfen wir die Früchte (Zitrusfrüchte, hauptsächlich Grapefruit) im Garten ernten, und Juli hilft beim Melken der Kühe. Auf der Farm und im zugehörigen Bed and Breakfast arbeiten insgesamt ca. 30 Angestellte, alles macht einen sehr relaxten und geordneten Eindruck. Die meisten Angestellten wohnen auf dem Farmgelände, erhalten ein (kleines) Gehalt und auch für den Besuch des Krankenhauses kommt der Arbeitgeber auf. Die Menschen wirken zufrieden und glücklich – auch wenn wir für uns feststellen, dass die Abhängigkeit von dieser Farm für alle Arbeiter sehr groß ist. Aber so ist das hier eben ….
Für geringes Geld wird unsere Wäsche gewaschen, und wir freuen uns über frische Bettlaken – was für ein Luxus!! Jochen erholt sich leider nur sehr langsam. Immer noch hat er einen festsitzenden Husten, die Schmerzen sind jedoch zum Glück verschwunden om rolex cellini rolex calibre 2836 2813 m50505 0021 mens 12mm white dial.

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