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Auf der El Sorat Farm

Rückblick vom 21. und 22.10.2016
In den letzten beiden Tagen haben wir eine Pause gebraucht: nach einer guten Woche „on the road“ mit sehr viel Programm sind wir dankbar, diese Farm südlich von Kairo gefunden zu haben. Sie gleicht einem kleinen Paradies inmitten des Chaos. Vom grünen Garten aus sehen wir die dicke gelbe Smogwolke über der 28-Millionen-Metropole hängen. Überall nur Sand und Staub. Aber hier gibt es etwas Grün, relative Ruhe (bis auf durchgehendes Hundegebell in der Nacht), Tiere und vor allem: keine Menschen, die dauernd etwas von uns wollen.

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Wüste von der schönsten Seite: Wadi El Hitan und weitere Überraschungen

19. und 20.10.2016
Es wird kalt! 30 Grad empfinden wir nach den vergangenen Hitzewochen als angenehm, doch als das Thermometer am Morgen im Onkel nur noch knapp über 20 Grad anzeigt und ein kühler Wind weht, fangen wir an zu frösteln! Ja, wir haben uns inzwischen an die vorherrschende Hitze angepasst, aber ehrlich gesagt, so ist es uns deutlich lieber!

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Ärger: Bakschisch-Beschiss

Heute fühlen wir uns richtig reingelegt und sind so sauer wie schon lange nicht mehr. Ich kann mich gar nicht erinnern, überhaupt schon einmal so einen Streit gehabt zu haben auf dieser Reise. Der Ärger mit Achmed, dem Besitzer des Al Salam Camps, zeichnete sich eigentlich gestern bereits ab, als er Judith und Jochen nicht mehr das ihnen zustehende Rückgeld von der Besorgung der neuen Dichtungsringe gegeben hat. Da hat er die 300 Pfund doch einfach mal so behalten ….

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Luxor: Grandiose Sound- and Lightshow im Karnaktempel

Rückblick vom 17.10.2016
Nach einem Morgen mit Schulunterricht (heute sind es sogar sieben Kinder) und einem geruhsamen Mittag unter dem Ventilator und im Schatten des Al Salam Camps machen wir uns erst am Nachmittag gemeinsam mit Birgit und der Familie Vosseberg auf den Weg in die Stadt nach Luxor. Dafür müssen wir ca. einen Kilometer am Ufer entlang zur Fähre laufen. Schon vorher werden wir von einem der Motorbootfahrer angesprochen und er fährt uns für das gleiche Geld hinüber (1 Euro pro Person). Das nehmen wir gern in Anspruch!

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Hieroglyphen, Tempel und 7 Kinder


Am Freitag treffen wir die Familie Vosseberg aus Nordrhein-Westfalen. Wir haben via Internet von unseren Reisen erfahren, Vossebergs Reise hat erst angefangen, sie fahren südwärts, wir nordwärts. Wir sind an einem Supermarkt in Marsa Alam verabredet. Da ist zwar kein Supermarkt, wo laut Google Maps einer sein sollte, aber wir finden uns trotzdem – mitten auf einer Verkehrsinsel!

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Hai und Schildkröte gesichtet

Dieses Glück haben allerdings nur die männlichen Mitglieder dieser Familie! Jochen sieht vor zwei Tagen eine Schildkröte, als er ganz allein am äußeren Riff entlang schnorchelt. Sie cruist eine ganze Weile mit ihm bevor sie sich in die Weiten des Roten Meeres verabschiedet.
Als Jochen zurück zum Strand kommt und uns von seinem Erlebnis berichtet, schnappen die Kinder und ich unsere Schnorchelausrüstung, sprinten über den Steg und springen ins Wasser, um in die von Jochen angegebene Richtung zu schwimmen in der Hoffnung, die Schildkröte noch irgendwo zu erwischen. Leider Fehlanzeige – is wech!
Gestern dann schnorcheln Silas und Jochen zusammen. Und da sehen sie doch tatsächlich einen echten Hai, und der ist nicht mal so klein! Er schwimmt ganz gemächlich am Riff entlang, geschätzte Größe 1,5m. Sie berichten, sie hätten gar keine Angst gehabt. Kann man das glauben?? So ein bisschen neidisch bin ich schon …. Aber ihnen sei es natürlich gegönnt!

Ansonsten ist heute der Tag der Abreise aus dem Hotel. Wir freuen uns schon wieder sehr auf den Onkel und auf selbst gekochtes Essen (nach fünf Tagen Durchfall …), das nicht alles gleich schmeckt! Jochen freut sich auf (hoffentlich) guten Schlaf im Dachzelt – er hat nämlich ziemliche Schlafprobleme hier, warum auch immer …
Außerdem freuen wir uns darauf, heute eine deutsche Familie zu treffen, die vor einigen Wochen in Deutschland aufgebrochen ist und sich auf der Reise nach Südafrika befindet. Wir scheinen ziemlich viele Gemeinsamkeiten zu haben: Er heißt auch Jochen, sie ist auch Lehrerin, sie haben auch einen Magirus Deutz und Kinder im ähnlichen Alter. Wir sind gespannt!

Eine Woche Hotel: Luxuslethargie


Die Schmiders im Hotel? Das passt doch gar nicht zusammen – so zumindest die Reaktion von Freunden bzw. Familie auf unseren derzeitigen Aufenthaltsort. Ja, wir können auch anders, da seht ihr mal!

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Wegbegleiter: Jochens Schwester Birgit ist da!

Rückblick vom 10.10.2016
Wir haben wieder Besuch – unser vierter und letzter auf dieser Reise. Jochens Schwester Birgit wird uns die nächsten 14 Tage in Ägypten begleiten. Über Kairo fliegt sie nach Marsa Alam. Dort lassen wir sie vom Hotel Shuttle abholen, denn von hier bis Marsa Alam sind es über 100 km (ein Weg).
Am Mittag kommt sie an – was für eine Freude! Plötzlich steht sie da, ich bin gerade zufällig am Onkel, der genau vor der Rezeption parkt, und die Kinder sind in den letzten Zügen der Schularbeit. Sie ist trotz der ungünstigen Flugzeit (Ankunft in Kairo morgens um 3 Uhr, Abflug nach Marsa Alam um 6 Uhr) gar nicht müde. Beneidenswert, wenn man überall schlafen kann!

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Juli´s Blog: In Abu Simbel

Wir fahren nach einer stressigen, aber letzten Grenze nach Abu Simbel. Zuerst müssen wir 30km zu einer Fähre in der Hitze fahren. Danach müssen wir noch mit der Fähre über den Stausee Lake Nassar (angestaut vom Nil) fahren. Das dauert ungefähr eine Stunde.
Als wir auf anderen Seite ankommen, müssen wir noch 1 km bis nach Abu Simbel fahren. Dort gibt es ein Eis für uns. Auch gibt es vier kleine Babyhunde, die sind voll süß!
Am nächsten Tag stehen wir ganz früh auf, um Abu Simbel zu besichtigen. Es ist heiß, und es wird noch heißer und noch heißer. Erst ab 50 Grad stoppt es. Abu Simbel ist ein Tempel, dort stehen vier riesige Skulpturen – mindestens 20m hoch! Ramses II ließ zwei Tempel bauen, einen für sich und einen für seine Frau Nefertari. Nefertari hatte Kuhohren. Die Skulpturen wurden aus einem Fels herausgehauen. Man kann in den Tempel hineinlaufen, dort sind viele Zeichen und Menschenformen in den Felsen gehauen.

Danach fahren wir mit Annette und Stefan weiter nach Assuan.

Schock: Rückkehr in die westliche Zivilisation

6. und 7. 10.2016
Nach einer wunderbar kühlen Nacht in einem Wadi der Eastern Desert wachen wir bei den ersten Sonnenstrahlen auf, frühstücken und machen Schule im Schatten des Onkels.
Gegen 10 Uhr starten wir in Richtung Rotes Meer. Nach kurzer Zeit erreichen wir Marsa Alam, wo wir nochmals nach Süden abbiegen. Das Rote Meer liegt praktisch mitten in der Wüste, von der Straße aus können wir das Korallenriff erkennen, das sich wie ein türkisfarbenes Band an der Küste entlang zieht. Das Wasser in Strandnähe hat eine helle Farbe, dahinter ist es tiefblau. Wunderschön!

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