Am Donnerstag also machen wir uns gleich morgens mit dem Taxifahrer Alex auf in die äthiopische Botschaft. Fahrzeit: eine Stunde mitten durch die Stadt.
Vor dem Botschaftsgebäude sind Soldaten mit Maschinengewehren positioniert. Aber das gehört hier zum normalen Stadtbild, wie wir noch lernen werden. Am Eingang muss man sich durchleuchten lassen und alle Taschen abgeben. Dann gelangt man in einen Warteraum, der mit gemütlichen Sofas und einem Fernseher bestückt ist. Es sitzen Menschen aller möglichen Kulturen hier: Männer in Anzug und Krawatte, Frauen im Tschador, Kinder in farbenprächtigen lila Kleidern und lilafarbenem Kopftuch mit goldenen Stickereien, Männer in langen weißen Gewändern, weiße Touristen, Chinesen, etc. Wir setzen uns dazu. Irgendwann werden wir an einen Schalter gerufen. Wir bringen unser Anliegen vor. „You have to speak to the counsellor lady in the office. Please wait!” Wir setzen uns also wieder hin bis wir schließlich zur “Eisernen Lady” (wie sie hier von allen genannt wird) vorgelassen werden. Sie teilt uns in aller Kürze mit, dass sie nur kenianischen Staatsangehörigen ein Visum erteilen kann und wir eine Sondergenehmigung des Botschafters benötigen. Weiterlesen
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Jahr: 2016
Polizeikontrollen und Grenzübergang nach Kenia
- Der Kilimandscharo
- Der Mount Meru
Nach dem Besuch bei den Massai legen wir am Dienstag zunächst einen Ruhetag in Arusha ein, um all die Eindrücke zu verdauen und nachwirken zu lassen.
Am Mittwoch, den 16.8. stehen wir dann sehr früh auf, denn eine lange Fahrt samt Grenzübergang liegt vor uns. Wir wollen an diesem Tag die rund 250 km in einem Rutsch bis Nairobi schaffen. Los geht es um halb acht, leider hat der Supermarkt noch nicht offen, so dass wir kein Brot mehr für die nächsten Tage bekommen. Die Rushhour in Arusha ist schon in vollem Gang, und es zieht sich bis wir die Stadt hinter uns lassen können.
Am Stadtausgang werden wir von der ersten Polizeisperre gestoppt. Weiterlesen
Mio´s Blog: Bei den Massai zum Essen
- In der Hütte der Frauen
- Geschenküberreichung am Abend
Wir sind bei den Massai zum Essen eingeladen worden. Zum Essen gab es Fleisch, Reis und einen Obst-Gemüse-Teller. Mir hat das Essen geschmeckt.
Nachdem Abendessen haben die Massai uns Geschenke gegeben. Die Geschenke für Papa und Silas waren jeweils eine Halskette und wir Frauen haben Ohrringe bekommen. Mir haben sie gefallen, und danach haben wir die Geschenke gegeben. Wir haben eine Decke und Massaitücher geschenkt und wir Kinder haben Bilder gemalt. Ich habe unser Haus gemalt und Juli hat eine Kirche gemalt und Silas hat unseren Onkel Deutz gemalt.
Juli´s Blog: Ein Tag bei den Massai
Die Massai sind ein Volk in Tansania. Wir waren eine Nacht dort, weil wir zwei Massai bei einer Wanderung getroffen haben. Die beiden hießen Kuryanga und Bahati. Eine sehr schlechte Straße führte zu ihrem Dorf hin. Das Dorf bestand nur aus einer Familie, in der ein Mann neun Frauen hatte. Als wir in ihrem Dorf angekommen waren, hieß uns der Vater willkommen. Zum Abendessen gab es einen Obst- und Gemüseteller, Reis und eine Ziegenbraten. Die Ziege hatten sie vorher für uns geschlachtet. Das ist ein so großes Geschenk wie wenn wir ihnen ein Auto schenken würden.
Am nächsten Morgen stand ich früh auf, um die Kühe zu melken, doch es kam fast kein Tropfen heraus. Nach dem Frühstück durfte ich mit drei anderen Frauen und elf Eseln Wasser holen gehen. Das war ziemlich weit, aber es machte Spaß. Einmal als wir ein paar Säcken von den Eseln abgeladen hatten, gingen die drei Frauen irgendwo hin, und ich stand alleine mit den Eseln da. Am Wasserloch hatten sie mich und die Esel wieder eingeholt. Als wir wieder im Dorf waren, war ich ziemlich müde. Doch da war nicht ans Schlafen zu denken, sondern ans Verabschieden. Als Abschiedsgeschenk gaben wir Bahatis Eltern zwei Tücher, eine Decke und drei Bilder von Silas, Mio und mir. Bahatis Eltern schenkten Papa und Silas eine Halskette und uns Frauen Ohrringe.
Silas Blog: Bei den Massai
Am Sonntagmorgen kamen drei Massai zu uns. Bahati und Kuryanga kannten wir schon von der Wanderung zum Ngozi Krater, aber es kam noch Bahatis Cousin Paul mit. Sie hatten gesagt, dass sie uns ihre Familie zeigen wollen, abgesehen davon hatten wir keine Ahnung, was sie mit uns vorhaben. Sie sagten, dass Bahatis Dorf eine Stunde von hier entfernt sei, und wir zu diesem mit Onkel Deutz fahren sollen. Wir beschlossen nach dem Mittagessen aufzubrechen. Die Massai kannten weder Käse noch Müsli und aßen so gut wie nie Brot. Deshalb machten wir noch ein bisschen Reis. Paul probierte Müsli, und er sagte, es sei lecker, aber ich war mir nicht sicher, ob das stimmte. Weiterlesen
Bei den Massai zu Gast
- Begrüßung
- Onkel Deutz im Massai Dorf
- Spreu von den Bohnen trennen
- Maisstampfen
- Häutung der Ziege
- Abendspaziergang
- Gemeinsames Mahl
- Bahati mit Mutter im Onkel
- Abschiedsbild in Massaikleidung
Wow, was für ein Erlebnis! Wir verbringen eine Nacht und zwei Tage bei einer Massaifamilie in der Nähe von Arusha. Nun sind wir wieder zurück auf „unserem“ Stadtcampingplatz, ziemlich ko und – ja, ziemlich beglückt. Und so kam es dazu:
Wie bereits vor ca. zwei Wochen berichtet, haben wir im Süden Tansanias nach der Wanderung auf den Ngozi Krater zwei junge Studenten bis zur nächsten Stadt im Onkel Deutz mitgenommen. Sie waren uns dafür sehr dankbar und daraufhin lud Bahati uns zu seiner Familie nach Arusha ein. Wir haben die Handynummern ausgetauscht und sind seitdem in Kontakt per WhatsApp. Die vielen Nachrichten („my friend, how are you?“ …) haben uns schon fast genervt und wir waren uns nicht sicher, ob Bahati es ehrlich meint oder ob er uns als Touristen abschleppen möchte. So die Vorgeschichte …Weiterlesen
Wir geben es nicht gern zu, aber …
- Wo sind wir?
- Viewpoint Usambara Berge
- Schokoladenkuchen …
- … und Chamäleon
- Aussicht auf den Kili
- Unsere ersten Kochbanananchips
… Jochen und ich sind etwas reisemüde geworden. Nach 7 aufregenden, abwechslungsreichen Monaten „on the road“ müssen wir uns gerade etwas motivieren, um das Schöne noch zu bewundern, das Erreichen von Campingplätzen nicht nur mühsam zu finden und uns neue interessante Ziele zu stecken. Wollen wir nochmal einen Nationalpark mit Tieren? Doch nochmal einen anderen Strand? Wieder einmal neue Menschen kennenlernen? Uns in die Kultur des x-ten afrikanischen Stammes hineinversetzen? Wieder neugierige Fragen zum Woher und Wohin beantworten? Horden von Kindern zuwinken, die dann im Nachhinein nach „money“ oder „sweets“ fragen?Weiterlesen
Eigentlich wollten wir gestern schon weiter ….
- In Ranghis Hütte
- Mutter und Großmutter vor der Hütte
- Am Strand mit Dennis und Freddy
- Die Usambara-Berge
- Das Chamäleon
… aber es ist einfach zu schön hier und wahrscheinlich ist das der letzte Strand für laaange Zeit. Also bleiben wir noch einen Tag und genießen: Morgens noch vor dem Frühstück machen die Kinder und ich uns auf den Weg ins Dorf zu Ranghis Mama, die versprochen hat uns für das Frühstück mit selbstgebackenen Chipati (runde in Fett gebackene Fladenbrote) zu versorgen. Schon am Dorfeingang werden wir von Ranghi abgefangen. Er ist in einer feinen Schuluniform gekleidet und erzählt uns, dass er die Erlaubnis bekommen hat, in der ersten Stunde zu fehlen, damit er uns zu seiner Mutter begleiten kann. In der einfachen Hütte angekommen, werden wir sehr freudig begrüßt und erhalten 6 große noch warme Fladen, die ganz verführerisch riechen. Der Stiefvater sitzt auf dem Boden und flickt sein Fischernetz. Wegen des schlechten Wetters fährt er heute nicht aufs Meer hinaus. Ich gebe der Mama 10.000 Shilling (4 Euro) und eine Tüte Bonbons als Dank.
Mit den Chipati kehren wir wieder nach Hause zurück, um zu frühstücken.Weiterlesen
Endlich ist es soweit …
- Bootsbau in Tansania
- Ich gehe ins Dorf Kigombe
- Einladung zum Essen
- Zu Gast …
- … Ranghis Familie
- Am Strand
… Jochen hat Langeweile. Darauf mussten wir 7 Monate warten, nun hat er sein Ziel erreicht. Ob es ihm guttut? Na ja … Am Onkel Deutz gibt es gerade tatsächlich keine dringenden Reparaturarbeiten, die Kinder haben Sommerferien und wir hängen einfach ein bisschen ab. Weiterlesen
Unseren Sommerurlaub …
- Unser Traumstrand
- Mio mit Schildkrötenpanzer
- Tansanisches Segelboot
… verbringen wir dieses Jahr in Peponi Beach (nördlich von Pangani) am indischen Ozean (kleiner Scherz, aber es ist tatsächlich wie Urlaub hier). Unser Platz ist traumhaft und wir frühstücken mit dem Blick auf vorbeisegelnde Dhaus auf türkisblauem Meer. Unbezahlbar! Das Meer ist wärmer als die Luft, wenn man vom Wind ausgekühlt ist, geht man einfach eine Runde baden!
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