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Swasiland

Wir sind auf der Mabuda-Farm im Osten des Landes gelandet. Die Mabuda-Farm ist ein prima Ort zum Erholen und Seele baumeln lassen. Alles, was wir in den letzten Tagen und Wochen nicht geschafft haben, holen wir nun nach: lesen, träumen, basteln, Sport machen, in Ruhe Schulunterricht nach- bzw. vorholen und einfach auch mal nichts tun.
Swasiland ist zwar sehr arm, trotzdem scheint es einigermaßen zu funktionieren. Auf unserem Weg zur Farm kommen wir an unzähligen Zuckerrohrfeldern vorbei. Diese Farm baut Bananen, Macademia-Nüsse, Mais und Obst an. Die Besitzer der Farm sind (natürlich) Weiße, die Arbeiter sind schwarz und wohnen auf dem Farmgelände. Manchmal komme ich mir hier ins Mittelalter zurückversetzt vor, wo es eine Ritterburg gibt und die Bauern Frondienste leisten ….

Unter der Rubrik „Besuchte Länder“ findet ihr jetzt dank Jochen eine Landkarte mit der Strecke, die wir bisher in Namibia bzw. Südafrika zurückgelegt haben. Geplant ist auch eine Karte mit der noch vor uns liegenden Strecke, so dass ihr ungefähr wisst, was noch auf uns zukommt.

Spenden für die Waisenkinder im Township von PE

Hier das Spendenkonto von Elmarie Anderson (siehe letzter Beitrag). Bitte gebt „Elmarie“ an, dann verteilt Elmarie selbst die Spende und wenn ihr wollt auch unseren Namen „Schmider-family“.
Jeder Euro hilft enorm viel!

New Beginnings Trust
Nedbank Cheque acc nr 101451832
Branch code 198765
Swift nr NEDFZAJJ

Hier noch der Link zur Facebookseite: New Beginnings Family Home

Rocklands – we rock it!

Gestern haben wir nach dem obligatorischen Schulunterricht die letzten 20 km des Offroad-Tracks bis nach „Wuppertal“, einer alten deutschen Missionsstation mit heute 400 Einwohnern hinter uns gebracht (also laufen wäre schneller gewesen!). Wir besuchen eine Schuhfabrik, essen einen Chickenpie, einen Kidneypie und Sandwiches in Lekkerby und stöhnen etwas über die erneute Hitze. Der Rest der Strecke ist ein Klacks (nur eine normale Gravelroad) und am späten Nachmittag kommen wir in Pakhuis an, das ist ein Camp im Norden der Cederberge. Von einem Guide aus Kapstadt, den wir zufällig auf der letzten Farm getroffen haben, haben wir diesen Tipp erhalten und dass man hier gut bouldern kann. So und jetzt – liebe Klettergruppe aus dem Remstal, lieber Aini, Isi, Gaby, etc. – ratet mal, wo wir hier gelandet sind: in den Rocklands. Echt cool, dass ihr mir dafür den Boulderführer geschenkt habt. Und echt cool, dass wir dieses Fleckchen Erde jetzt per Zufall auch tatsächlich gefunden haben! Es war nämlich so, dass ich zuhause keine Zeit mehr hatte herauszufinden, wo genau diese Rocklands sind. Und als wir die Grenze nach Südafrika überquerten, habe ich im Reiseführer mal kurz nachgeschlagen, sie aber nicht gefunden. Aber ich dachte, Südafrika ist ja so groß … und nun sind wir per Zufall hier und haben es nicht verpasst!

Wir haben ein Crashpad ausgeliehen und heute Abend werden wir mal die ersten Boulder testen!

Oh je – viele Kommentare im Spam gelandet!

Liebe Blogleser und -leserinnen,

heute haben wir zum ersten Mal seit 4 Wochen einfachen, unkomplizierten und schnellen Internetzugang – und das sogar von unserem Onkel Deutz aus! Das heißt, ich hatte heute Zeit, mich einmal wieder etwas in diese Homepage hineinzuarbeiten und habe dabei entdeckt, dass einige eurer Kommentare bei den “Spams” gelandet sind!

Bitte entschuldigt alle, lieber Oli, lieber Kim, liebe Ingrid, liebe Mama und wen es sonst noch so getroffen hat!!! Wir freuen uns total über jeden Kommentar, auch wenn wir nicht auf alle antworten können.

Auf geht´s in Richtung Südafrika

Wir nähern uns der Grenze nach Südafrika. Vor uns liegt noch der Orange River und evtl. der Fish River Canyon, aber wir haben uns noch nicht entschieden, ob zwei View Points auf den Fish River Canyon den weiten Umweg lohnen. Vielleicht lassen wir ihn auch im wahrsten Sinne des Wortes links liegen. Das wird der nächste Familienentscheid …..

Wo gibt es den nächsten Supermarkt?

Wir sind nun seit fast zwei Wochen unterwegs und sind noch an keiner einzigen Einkaufsgelegenheit vorbeigekommen, nicht einmal das kleinste Lädchen, nichts! Zweimal konnten wir Brot kaufen, heute habe ich die Farmersfrau gefragt, ob sie nicht ein bisschen Brot für mich hat, aber das war´s. Und in den nächsten Tagen ist kein Ort oder geschweige denn Städtchen in Sicht, wo wir unseren Lebensmittelvorrat wieder aufstocken könnten. So langsam wird es knapp, aber die Kids nehmen es tapfer, dass es gerade kein Obst und Gemüse gibt. Nur wenn die Spaghetti auch noch ausgehen oder womöglich das Nutella, was machen wir dann?

Sand, Sand, Sand und Staub!

In jeder Ritze, in allen Klamotten und in jedem Fach von Onkel Deutz. Der Sand kommt einfach überall durch und man kann ihm nie und nirgends entkommen. Ich habe schon alles, wirklich alles, in Plastiktüten verpackt, aber selbst das hilft nichts. Ich werde mich daran gewöhnen …. Fällt mir aber schwer.

Onkel Deutz ist da!

Vielen Dank fürs Daumendrücken und fürs Mitfiebern! Unser Onkel Deutz ist wohlbehalten angekommen.
Es wurde nichts beschädigt, nichts geklaut, einfach alles super! Jetzt muss Jochen ihn noch durch den Zoll bringen und dann können wir heute Nacht zum ersten Mal in unseren Dachzelten schlafen. Wir sind sehr glücklich und erleichert!
Foto folgt.

Morgen fahren wir nach Windhoek

Morgen machen wir einen Ausflug nach Windhoek. Dort wollen wir ca. 3-4 Tage bleiben, uns mit einer anderen deutschen Familie treffen, die mit 5 (in Worten: fünf) Kindern durch Afrika reist und außerdem können unsere drei vielleicht der örtlichen Waldorfschule einen Besuch abstatten.