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Wir haben uns einen Sonnenbrand eingefangen

Obwohl wir dick eingecremt waren, haben wir gestern alle einen mehr oder minder großen Sonnenbrand bekommen. Deshalb ist heute erst einmal Schatten und Bungalow angesagt. Heute Vormittag gab es ausführlichen Schulunterricht, der mit einem sehr unterschiedlichen Grad an Begeisterung von unseren Kindern angenommen wurde …

Den Nachmittag haben wir uns mit Spielen vertrieben, heute Abend werden wir grillen (das heißt hier „Braai“) und dann wollen wir im Sonnenuntergang ein Bad in der Lagune nehmen. Das sind nicht die schlechtesten Aussichten!

Wir sind da!

So, jetzt haben wir endlich WLAN und können euch mitteilen, dass wir gut angekommen sind. Nach anfänglichen Schwierigkeiten vor dem Abflug lief alles andere reibungslos. Der Zoll bei der Einreise in Windhoek hat etwas irritiert nachgefragt, ob wir tatsächlich so lange in Namibia bleiben wollen …. Aber dann gab es doch zum Glück den Einreisestempel.
Mit dem Mietwagen ging es dann gleich weiter von Windhoek in Richtung Walvis Bay – immerhin nochmal 400km. Wir starteten morgens gegen 9 Uhr und fuhren durch eine wunderschöne und überraschend grüne Landschaft. Gerade als ich den Kindern erklärte, dass wir hier erst einmal keine Tiere sehen werden, weil wir ja nicht in einem Nationalpark sind, schrie es schon von der Rückbank: “Affen!” und kurz darauf: “Ein Warzenschwein!” – und tatsächlich, zumindest die Affen habe ich auch gesehen. Eine ganze Affenbande. Ob Juli dann auch noch Giraffen gesehen hat, konnte nicht bestätigt werden. Vielleicht waren es doch laufende Baumstämme.
Die Landschaft wurde immer karger bis wir kurz vor Swakopmund durch eine Wüste fuhren. Die Fahrt zog sich, Jochen und ich waren hundemüde, weil wir im Flugzeug kaum geschlafen hatten und so brauchten wir zwei Pausen bis wir endlich in Walvis Bay ankamen.

Hier haben wir nun unser erstes Quartier bezogen: einen schönen kleinen Bungalow am Rande der Stadt ganz in der Nähe der berühmten Lagune, wo man Schwärme von Flamingos und andere Vögel beobachten kann. Trotz Müdigkeit stand noch einkaufen und kochen auf dem Programm bevor wir todmüde ins Bett fielen.

Heute war das erste Mal Schule angesagt: die drei waren tapfer! Danach ging es zum Erkunden der Lagune und der Wüste, die direkt hinter unserem Bungalow beginnt.

Eins wissen wir schon: Wir haben es richtig gemacht!

Hoffentlich kommt der Postbote pünktlich

neverending to do listNun ist es bald soweit – übermorgen fliegen wir!
Die “never ending to do list” ist fast abgearbeitet, aber uns fällt immer wieder etwas Neues ein. Ich glaube, das hört erst auf, wenn wir weg sind.

Lange haben wir überlegt, wo wir denn jetzt als erstes hinsollen, nachdem unser Onkel Deutz lieber eine lange Seereise machen möchte, als “zur Arbeit” nach Namibia zu kommen. Nun werden wir wahrscheinlich trotzdem direkt an die Küste nach Walfischbucht fahren, um dort erst einmal zur Ruhe zu kommen.
Das heißt jetzt noch Shuttle vom Flughafen an die Küste (immerhin ca. 4 Stunden Fahrt) und eine Unterkunft organisieren. Bei der ganzen Packerei vor Weihnachten habe ich klugerweise alle Reiseführer in den Onkel Deutz gesteckt. Kurz hatte ich den Gedankenblitz, dass wir in den ersten Tagen vielleicht auch einen brauchen könnten und habe dann zwei Südafrika-Führer hier gelassen. Das ist schon super: 3 Wochen Namibia ohne Reiseführer. Jetzt habe ich noch einen gebrauchten über ebay bestellt, der ist allerdings noch nicht da. Lieferdatum: Montag.
Hoffentlich kommt der Postbote pünktlich!

Warten ….

Weihnachten ist vorbei, Silvester haben wir gefeiert, unser Onkel Deutz ist schon seit einiger Zeit in Antwerpen und wir erledigen noch letzte Kleinigkeiten, wie Krankenkassenanträge stellen, Arznei besorgen (wow, ich habe das Gefühl, wir haben eine halbe Apotheke dabei!), Dokumente sichern, Pflanzen an Nachbarn und Freunde verteilen, überlegen an was wir noch alles denken müssen, letzte Versicherungen kündigen, Postumleitung beantragen, einen guten Fotoapparat kaufen (oh je, welchen nehmen wir denn nun?), etc.

Das mit der RoRo-Verschiffung ist so eine Sache. Unser Onkel Deutz hat bis gestern auf sein Schiff gewartet, nun ist er hoffentlich drauf und die Splendid Ace auf dem Weg nach – nein, nicht Namibia – sondern Bremerhaven!!! Wir wundern uns und hoffen nur, dass das Schiff irgendwann den Schlenker in die richtige Richtung macht …
Schaut einmal hier!

DANKE für die guten Wünsche!

“Abschied”

Irgendwie scheinen die letzten Tage und Wochen unter diesem Motto zu stehen. Heute haben wir unser Abschiedsfest für Onkel Deutz gefeiert. Und sehr viele Freunde sind gekommen. Von den Linsen und Spätzle über Schutzengel und Boulderführer Südafrika war alles dabei, was wir in den nächsten Wochen brauchen können.

Jetzt ist Onkel Deutz auf seiner ersten großen Reise: nach Antwerpen.
GUTE FAHRT!