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Frost im Dachzelt

Eisschicht DachzeltHeute Morgen ist der Deckel unserer Dachzelte mit einer dicken weißen Eisschicht überzogen. Wow – und das obwohl es bereits nach 8 Uhr ist und die Sonne darauf scheint. Ja, heute Nacht war es richtig kalt. Diese Temperaturen hatten wir in diesem Jahr nur zwei bis drei Mal in Lesotho. Jochen und mein Schlafsack sind jeweils schon (ich wage es gar nicht zu sagen!) 25 Jahre alt, die haben wir schon seit unserer Jugend. Also, so richtig warm sind die nicht mehr. Wir haben noch die Tagesdecke von Silas drübergelegt, der ja ganz gechillt in seinem Alkoven schläft und uns dann so richtig eingemummelt. So ging´s.
Mio und Juli im anderen Dachzelt haben außer ihrem eigenen Schlafsack noch jeweils eine Kuscheldecke und unsere beiden ebenfalls gut 20 Jahre alten dünnen Sommerschlafsäcke. Die haben sie miteinander zu einem großen verbunden und kuscheln sich so eng aneinander. Ging auch mit ein bisschen frieren ….

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Der Tag fängt so schön an, und dann das!

Warum macht man an einem solchen Tag eigentlich keine Fotos?

Alles sieht nach einem wunderschönen Herbsttag aus: als wir aufwachen, scheint die Sonne vom blauen süditalienischen Novemberhimmel und es ist so warm, dass wir fast versucht sind, draußen zu frühstücken. Jochen macht noch vor dem Frühstück einen Startversuch – und siehe da, der Onkel springt an, als ob er nie etwas anderes getan hätte! Also, alles gut, denken wir und genießen den sonnigen Vormittag. Wir beschließen, erst gegen 16 Uhr am Nachmittag loszufahren, so dass wir die warmen Stunden des Tages für ein paar nötige Putz-, Reparier- und Schuleinheiten ausnutzen können, trotzdem aber noch ein Stück vorankommen. Wir haben noch keinen genauen Plan für die nächste Woche, wollen aber auf jeden Fall Florenz und evtl. Venedig oder Pisa noch anschauen – je nachdem für welche Route wir uns dann über die Alpen entscheiden.

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Der Onkel ist da!

Onkel daHeute nun ist endlich der entscheidende Tag gekommen. Vor genau drei Wochen sind wir in Alexandria angekommen und haben mit dem „Papierkrieg“ begonnen. Seit drei Wochen schlafen wir nicht mehr im Onkel. Seit drei Wochen wissen wir nicht, wie es ihm geht, wo er ist und ob er noch ganz ist. Heute sollen wir ihn wiederbekommen.
Jochen macht sich nach dem Frühstück auf den Weg: Zuerst Mietwagen abgeben – hier wird er noch ganz schön übers Ohr gehauen, aber das ist eine andere Geschichte – dann in den Hafen.

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Sorrento, Amalfiküste und Salerno

Rückblick vom 13.11.2016
Am Sonntag verlassen wir nach 11 Nächten endlich unsere liebgewonnene Villa Sofia in der Nähe von Telese bei Neapel. Hier haben wir wunderschöne Herbsttage verbracht – ruhige Tage in völliger Abgeschiedenheit, die wir sehr genossen haben. Mehr als ein paar Ausflüge und Wanderungen in der Gegend, leckeres italienisches Essen und ansonsten Zeit, um unsere Fotos und Videos durchzusehen und das ein oder andere für zuhause vorzubereiten, brauchten wir nicht.Weiterlesen

Einladung zur „Back-Home-Party“

Salzwüste

Salzwüste

In großen Schritten nähern wir uns nun der Heimat. Wir haben zwar den Onkel noch nicht, doch egal wie – am Samstag, den 26.11.2016 wollen wir wieder zuhause in Kleinheppach sein!

Wir laden alle, die uns gern wiedersehen wollen, ganz herzlich ein: ab 14 Uhr gibt es Lagerfeuer, Glühwein, Punsch und Lebkuchen auf der Wendeplatte. Außerdem Fotos von Afrika und vom Onkel. Und uns in echt.

 

Da wir an diesem Tag wirklich erst ankommen wollen, dürft ihr auch gern was Süßes oder Salziges zum Essen mitbringen …

Wir freuen uns über möglichst viele Freunde, Nachbarn, Familie und alle, die uns (virtuell) auf dieser Reise begleitet haben.

Der Onkel kommt!

Unsere "Villa"

Unsere “Villa”

Nun ist es endlich soweit: Der Onkel ist tatsächlich auf dem Weg nach Salerno. Am Sonntag soll das Schiff hier anlegen, am Montag kann es entladen werden. Mit viel Glück können wir dann auch am Montag wieder in den Onkel umziehen!
Bis dahin warten wir noch in unserem Häuschen hier ab.

Unsere „Villa Sofia“ ist übrigens sehr zu empfehlen – sie ist modern und großzügig eingerichtet und sehr sauber. Sie liegt ruhig und abseits vom Tourismus im Hinterland von Neapel, ca. 50 km von der Küste entfernt. Es gibt einen kleinen Pool, eine Terrasse und viel, viel Ruhe. Die Besitzerin Louisa kommt aus England und kümmert sich rührend um ihre Gäste.
Wer also noch ein Ziel für seine nächsten Ferien sucht: http://www.rentalholidaysitaly.co.uk/

Unser Onkel unternimmt eine Mittelmeerkreuzfahrt

… Nachdem er ja nun ausführlich Israel besucht hat, wurde uns von unserer Spedition versprochen, dass er nun auf direktem Weg nach Salerno unterwegs ist und ganz bestimmt am Freitag ankommt. Aber was sehen wir auf unserem „Vesseltracker“? Jetzt steht dort als „next port“: Limasol, Cyprus! Uff, das ist langsam schwer zu schlucken. Ganz abgesehen davon, dass wir ja gar nicht wissen, in welchem Zustand der Onkel sich befindet, ob alles abgeschlossen wurde, etc. Es ist unserer Meinung nach nun gänzlich unmöglich, dass er noch vor dem Wochenende (sprich Freitag) hier in Salerno einläuft. Das heißt für uns, dass wir noch bis Montag warten müssen, denn am Wochenende wird bestimmt nicht entladen.

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Wartezeiten

Eingesperrt in Pompeji – und zweimal Glück gehabt

Die Abenteuer sind noch nicht zu Ende!
Nach drei Tagen entspannen, ausruhen, ausschlafen, relaxen, lesen, joggen und auch ein bisschen Schule in unserer schönen „Villa“ sind wir zu neuen Taten bereit. Schon am zweiten Tag treibt es uns hinaus in die schöne Herbstluft. Hier ist es noch angenehm warm, und wir genießen die Sonnenstrahlen bei einer kleinen Wanderung zum nächsten Ort. Mit einer ganzen Tüte voller süßer Köstlichkeiten aus der Pasticcheria kehren wir zurück. Zum Kaffee auf der Terrasse lassen wir uns die Leckereien schmecken. Ach ja und nicht zu vergessen: die gute Laune ist natürlich auch zurückgekehrt …

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Ohne Ziel in Richtung Salerno

Heute packen wir unsere Rucksäcke, wissen aber noch nicht, wo wir am Abend schlafen werden. Normalerweise schlägt mir so etwas nicht auf die Stimmung, aber an diesem Tag habe ich einfach so überhaupt keine Lust auf: die Kinder, das Familienleben, das Packen, das Weiterziehen, das Einkaufen für eine 5-köpfige Familie, das Wieder-Neu-Anfangen, etc. Am liebsten würde ich mich mit einem Buch ein paar Tage in eine Ecke verkrümeln …

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